Graubünden zählt zu den vielfältigsten Regionen der Schweiz. Die Bergregion Schweiz bietet alpine Gipfel, tiefe Täler und stille Seen, die zusammen ein reiches Spektrum an Graubünden Sehenswürdigkeiten bilden.
Besucher aus Deutschland schätzen die Nähe und die guten Verbindungen per Auto und Zug sowie Flughäfen wie Zürich und Mailand. So wird jede Reise Graubünden leicht planbar, egal ob für Sommerwandern, Wintersport oder herbstliche Panoramen.
Die kulturelle Vielfalt mit deutschen, rätoromanischen und italienischen Sprachräumen spiegelt sich in Dörfern, Festen und Kulinarik. Diese Mischung macht viele Highlights Graubünden einzigartig und attraktiv für unterschiedliche Interessen.
Der folgende Artikel beantwortet zentrale Fragen: Welche Sehenswürdigkeiten prägen Graubünden, welche Natur- und Kulturattraktionen sind ein Muss und welche Aktivitäten lohnen sich? Sektion 2 listet Schlüssel-Sehenswürdigkeiten, Sektion 3 zeigt Naturerlebnisse und Outdoor-Angebote, Sektion 4 beleuchtet das kulturelle Erbe und Sektion 5 liefert praktische Reiseinformationen.
Welche Sehenswürdigkeiten prägen Graubünden?
Graubünden besticht durch eine klare Mischung aus Hochgebirgslandschaften, historischen Orten und geschützten Naturräumen. Leser finden hier kompakte Hinweise auf Gipfel, Dörfer und Täler, die das Bild der Region prägen. Die folgende Gliederung führt zu den wichtigsten Punkten.
Majestätische Alpen und bekannteste Gipfel
Die Alpen Graubünden zeigen markante Gipfel wie den Piz Bernina (4.049 m), der als höchster Berg der Ostalpen gilt. Der Piz Buin im Silvretta-Gebiet zieht Alpinisten und Tagesgäste an. Die Bernina-Kette bleibt ein landschaftliches Aushängeschild, das der Bernina-Express eindrücklich vermittelt.
Hochalpine Pässe wie Albula und Flüela bieten Schweizer Alpen Aussichtspunkte mit Panoramaweiten, die viele Besucher suchen. Bergbahnen von Diavolezza bis Corvatsch erleichtern den Zugang zu Gipfeln und Plattformen. Die Rätische Bahn als UNESCO-Welterbe ergänzt das Erlebnis mit spektakulären Strecken durch Viadukte und Kehrtunnels.
Historische Dörfer und kulturhistorische Zentren
Im Landesinneren finden sich historische Dörfer Graubünden mit typischen Engadiner Sgraffito-Häusern und gepflegten Dorfplätzen. Chur Altstadt zeigt mittelalterliche Gassen und gilt als älteste Stadt der Schweiz.
St. Moritz Geschichte als Kur- und Luxusort prägt das Engadin mit Belle-Époque-Architektur. Samedan und Pontresina zeigen traditionelle Engadiner Bauten. Scuol bietet Einblicke in die rätoromanische Kultur und lokale Bräuche.
Davos Sehenswürdigkeiten ergänzen das Bild mit Kongress- und Wintersportinfrastruktur. Historische Routen und alte Saumwege verbinden Täler und erklärten die Entwicklung früher Handelswege.
Naturschutzgebiete und Täler
Naturschutz Graubünden ist in vielen Schutzgebieten spürbar. Der Nationalpark Schweiz im Unterengadin gilt als ältestes Naturschutzgebiet des Landes und schützt Steinwild, Gämsen und alpine Flora. Wanderwege führen durch sensible Biotope, wo Besucherlenkung wichtig ist.
Die Engadin Täler mit Ober- und Unterengadin bieten breite Talböden und Seen. Val Bregaglia zeichnet sich durch wilde Schluchten und grenznahe Landschaften aus. Val Müstair ist Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats mit klösterlichem Erbe.
Renaturierungsprojekte an Inn und Plessur fördern Biodiversität. Naturschutzmaßnahmen und Besucherinformationen helfen dabei, sensible Moorlandschaften und Hochgebirgsbiotope nachhaltig zu schützen.
Spektakuläre Naturerlebnisse und Outdoor-Aktivitäten
Graubünden bietet eine Vielfalt an Naturerlebnissen für jede Jahreszeit. Bergwege, Seen und tiefe Täler laden zu aktiven Tagen im Freien ein. Dieses Kapitel stellt Wander- und Trekkingmöglichkeiten, Wintersportregionen sowie Gewässer und Wassersportangebote vor.
Wandern und Trekking-Routen
Das Netz an Wegen ist dicht und gut markiert. Die Via Alpina Graubünden führt durch abwechslungsreiche Etappen, die Bergwelt zeigt Pässe, Almen und Gipfel. Viele wählen Tagesrunden um St. Moritz oder längere Etappen wie den Silvretta-Hochalpenweg.
Im Engadin gibt es lohnende Trekking Routen Engadin für mehrtägige Touren. Hütten des Schweizer Alpen-Clubs bieten Schlafplätze und Verpflegung. Wanderer sollten Ausrüstung, Karten und Wetterbericht prüfen.
Ski- und Wintersportregionen
Die Skigebiete Graubünden zählen zu den vielfältigsten der Schweiz. St. Moritz Ski steht für elegante Pisten und Events, während Davos Klosters große Pistenflächen und abwechslungsreiche Abfahrten bietet. Laax und Arosa-Lenzerheide ergänzen mit Snowparks und familienfreundlichen Hängen.
Infrastruktur wie moderne Bahnen und Beschneiung sorgt für zuverlässige Bedingungen. Langlauffans finden im Engadin klassische Loipen und anspruchsvolle Marathonstrecken. Wer Skiurlaub Schweiz plant, bucht früh für Feiertage und große Events.
Seen, Flüsse und Wassersportmöglichkeiten
Seen Graubünden wie der St. Moritzersee, Silvaplanersee und der Lake Sils bieten klares Wasser und ruhige Buchten. Sie sind ideal für Stand-Up-Paddling, Segeln oder eine entspannte Badepause.
Der Inn durchzieht das Engadin und schafft Flusslandschaften mit Schilfzonen und Vogelreichtum. Wassersport Engadin umfasst Kanufahren, Angeln und geführtes Flussrafting Inn auf geeigneten Abschnitten. Bootsvermietungen und lokale Anbieter erklären Regeln und Naturschutzauflagen.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten und historisches Erbe
Graubündens Kulturangebot zeigt reiche Traditionen und lebendige Räume. Besucher entdecken Klöster, Burgen und Museen, die regionale Geschichte greifbar machen. Zahlreiche historische Orte laden zu Führungen und thematischen Rundgängen ein.
Bauwerke und Burgen
Die Region bewahrt eindrückliche Burgen Graubünden wie Schloss Tarasp und Ruinen wie Hohen Rätien-Rhäzüns. Klöster Graubünden, etwa das Kloster St. Johann in Val Müstair, zeigen karolingische Fresken und UNESCO-Welterbe-Wert.
Kirchen mit romanischer und gotischer Prägung, etwa die bemalte Kirche von Zillis, zählen zu den historischen Bauwerke Chur und Umgebung. Viele Anlagen bieten Museumsbereiche und Konzerte in historischen Mauern an.
Traditionen, Feste und Kulinarik
Traditionen Graubünden leben in Frühlingsfesten wie Chalandamarz und in Dorfvolksfesten. Feste Graubünden reichen von Jahrmärkten bis zu Festivals in Davos und St. Moritz.
Engadiner Kulinarik bietet Spezialitäten wie Engadiner Nusstorte, Capuns und luftgetrocknetes Bündnerfleisch. Lokale Märkte und Berghütten ermöglichen authentische Genusserlebnisse.
Museen und Kunstorte
Museen Graubünden präsentieren Archäologie, Volkskunde und moderne Kunst. Das Rätische Museum in Chur und das Kirchner Museum in Davos gehören zu den wichtigsten Sammlungen.
Kunst Engadin zeigt zeitgenössische Projekte in Galerien und auf Festivals. Kulturzentrum Chur fungiert als Plattform für Ausstellungen, Vorträge und Vermittlungsprogramme zur rätoromanischen Kultur.
- Empfohlene Route: Klöster Graubünden → Burgen Graubünden → Museen Graubünden
- Praktisch: Öffnungszeiten prüfen und kombinierte Tickets für historische Bauwerke Chur nutzen
- Genusstipp: Engadiner Kulinarik in lokalen Restaurants probieren
Praktische Reiseinformationen und Besuchertipps
Die Anreise Graubünden gelingt gut per Zug über Chur; die Rätische Bahn gilt als besonders landschaftlich reizvolle Verbindung. Alternativ sind die Flughäfen Zürich und Mailand Ausgangspunkte mit bequemen Anschlusszügen. Autofahrer sollten Pässe wie Flüela, Albula oder Bernina kennen und an Winterreifen sowie die Schweizer Vignette denken.
Vor Ort ist der öffentliche Verkehr dicht: Postautos, Bergbahnen und der SBB-Regionalverkehr verbinden Orte und Täler. Kombinierte Tickets wie der Graubünden Pass oder der Swiss Travel Pass sparen Zeit und Geld. Diese Reiseinformationen Graubünden helfen bei der Planung kurzer Tagesausflüge und längerer Wander- oder Skiwochen.
Bei der Übernachtung Graubünden reicht das Angebot von Luxushotels in St. Moritz bis zu einfachen SAC-Hütten. Frühzeitiges Buchen empfiehlt sich in der Hochsaison und zu Großanlässen. Packliste und beste Reisezeit richten sich nach Aktivität: Wanderstiefel, Sonnenschutz und Schichten im Sommer; Funktionskleidung und Sicherheitsausrüstung im Winter.
Nachhaltigkeit und Sicherheit gehören zusammen: Gäste sollten Schutzgebiete respektieren, Leave-no-trace-Prinzipien anwenden und lokale Produzenten unterstützen. Für Notfälle bleibt die Nummer 144 zentral; Apotheken und Rettungsdienste sind in Regionalknoten gut erreichbar. Diese Tipps Graubünden fassen essentielle Hinweise zu Mobilität, Unterkunft und Verhalten in den Bergen zusammen.







